Der Schauspieler, bekannt aus dem Film "Herr der Ringe" ist normalerweise sehr scheu und drängt sich nicht ins Rampenlicht. Als er an diesem Tag jedoch von einem Spaziergänger erkannt und angesprochen wurde, gab er sich recht freundlich und beantwortete die gestellten Fragen ausführlich. Sein Sohn, der 15 Monate alte Flynn, befand sich währenddessen auf den Schultern seines Vaters und begeisterte sich für den Familienhund, den schwarzen Labradorrüden "Sparky", den er von oben mit Stöckchen bewarf. Nach dem Ziel des Ausflugs befragt, antwortete Bloom: "Ich werde bis zum Briar Summit laufen, und wenn Flynn nicht müde wird, dann vielleicht auch zum Laurel Aussichtspunkt."
Bloom trug ein passendes Ensemble für diesen langen Marsch. Der Spaziergänger, ein gewisser Henry Spalling aus Los Angeles, berichtete, dass Bloom sehr kleidsame Bermuda - Shorts in dunkelrot getragen hätte und robustes Schuhwerk von Carhartt. Er wüsste dies so genau, weil er selber in seinem Laden Carhartt-Arbeitskleidung vertreibe und sich damit gut auskenne. Spalling:" Mister Bloom trug ebenfalls eine Jacke von Carhartt, und zwar die sogenannte Terry Jacket mit Kapuze und diversen Taschen. Obwohl die Sonne nicht allzu sehr schien, verzichtete Mister Bloom nicht auf seine Sonnenbrille und das Van Cap, auch von Carhartt. Ich habe ihm meine Visitenkarte gegeben. Vielleicht kommt er demnächst in mein Geschäft, wenn er sich mit neuen Carhartt-Sachen eindecken möchte!"
Henry Spelling begleitete den Schauspieler dann noch für ein gutes Stück auf seinem Weg und er berichtete, dass er sich sehr gut unterhalten habe. Den eingebildeten Schauspieler, den er sonst immer zeige, habe er wohl tief in den Taschen vergraben, denn er wäre sehr redsam gewesen. Henry Spelling freut sich nun schon auf ein lukratives Geschäft, denn er ist sich sicher, dass Orlando Bloom demnächst seine Carhartt Artikel bei ihm einkaufen würde. Der Schauspieler kam erst gegen Abend von seiner Wanderung zurück und bei Einbruch der Dämmerung verließ der Geländewagen den Parkplatz am Canyon Hill und begab sich zurück in seine Villa in der Fountain Avenue. Der aus England stammende Bloom ist seit 2007 mit Miranda Kerr verheiratet und sie haben einen Sohn.
Zunächst einmal wurde die Regie an Jonathan Liebesman übergeben, der Freunden des Actionkinos vor allem durch "World Invasion: Battle Los Angeles" ein Begriff sein sollte, und der damit den glücklosen Franzosen Leterrier auf dem Titanen-Regiestuhl beerbt. Dass dies nach einem Erfolg an den Kassen, aber durchaus harscher Kritik, die richtige Entscheidung war, lässt sich bereits in den ersten Minuten des Films erahnen. Denn im Vergleich zu der kruden Handlung des ersten Teils bietet der "Zorn der Titanen" zwar immer noch kein Oscar-reifes Drehbuch, reiht die Actionsequenzen aber nicht nur lieblos aneinander, sondern verfolgt eine geradlinige Story, die sich über die nur knapp 100 Minuten des Films durchaus trägt. Auch wenn die Dialoge nur dazu dienen, kurz einmal die Gefechte zu unterbrechen, so fügt sich der Film doch zu einem harmlosen aber unterhaltsamen Blockbuster zusammen, der das Action-Kino zwar nicht neu erfindet, aber zumindest einen netten Kinoabend verspricht. Zumal diesmal eine Portion Ironie mit von der Partie ist, die beim Vorgänger noch sträflich vermisst wurde.
So folgt man der Reise von Perseus (wieder Sam Worthington aus "Avatar"), der als Sohn des Zeus (Liam Neeson) eigentlich genug von den ganzen Schlachten hat, doch als die Götter sich gegen die Menschen verschwören und den Titanenkönig Kronos (eine Art lebenden Vulkan) befreien wollen, bleibt dem Halbgott keine andere Wahl als zu kämpfen. Dabei zieht er gegen zweiköpfige Chimären, baumhohe Zyklopen, den stierköpfigen Miontaurus und den Gott des Krieges persönlich ins Feld. Die aufregenden Kämpfe sorgen dabei für ordentlich Abwechslung und das in schönem 3D. Wurde der "Kampf der Titanen", der nachträglich in 3D konvertiert wurde, für seine Effekte noch belächelt, so ist die nachträgliche Übertragung in die dritte Dimension bei "Zorn der Titanen" schon deutlich besser gelungen. So wirken nicht nur die Kämpfe so, als stünde man im antiken Griechenland, besonders in ruhigen Momenten wähnt man sich im Panorama der Mythologie. Auch wenn einige Fahrten den 3D-Effekt überstrapazieren, "Zorn der Titanen" bietet das beste 3D eines Realfilms seit "Avatar".
An den amerikanischen Kinokassen startete "Wrath of the Titans" mit ordentlichen 34 Millionen US Dollar Einspielergebnis in die erste Woche und musste sich somit nur der Kinderbuchverfilmung "Tribute von Panem" geschlagen geben. Bevor also im Sommer die ganz großen Blockbuster starten, bietet "Zorn der Titanen" leichte und kurzweilige Unterhaltung für Freunde der antiken Kloppereien – lupenreine Action, schöne Special Effects und sauberes 3D. Der zweite Teil der Titanen-Action wurde nicht nur einem oberflächlichen Facelifting unterzogen – durch den neuen Regisseur sowie eine Story mit ausreichend Tiefe, ist der Nachfolger dem Erstling weitaus überlegen.
Zu Beginn der Karriere stand für Madonna Provokation im Vordergrund, später schaffte sie den Durchbruch mit dem Oberthema Sex, bevor sie sich nun vollkommen vogelfrei ihrer "Spiritualität" und der Bekehrung der Massen zuwendete. Mit Guy Ritchie und ihren Kindern kam für einige wenige Jahre Ruhe in das Leben dieses narzisstisch veranlagten Menschen. Aber, wenn der Zenit überschritten und die eigene Wahrnehmung negativ ausfällt, sucht frau egal ob prominent oder nicht, die Möglichkeit an die eigenen Jugendlichkeit anzuknüpfen. Denn Altern ist im 20. Jahrhundert nicht nur nicht erwünscht, es wird tabuisiert. Bis zum Rollator und zur Stuhlinkontinenz hat sie zwar noch ein paar Jahre Zeit, aber Madonna ist auch schon lange keine junge Frau Mitte 20 mehr.
Warum also sollte Madonna es anders machen. Die Legende des Pop hat schon immer Akzente gesetzt, war den Trends immer einen Fuß weit voraus. Ihr neues Video provoziert mit übertriebenem Photoshop, mit Lust gestärkten Szenen und beweist aufs Neue, dass es auch 2012 noch möglich, die Massen mit wenigen Bildern zu provozieren. Die inoffizielle Version des Madonna Videos wurde bereits von Youtube gelöscht, da es schädliche Inhalte vertreiben könnte. Und in der Tat lässt das offizielle Video einiges an Mehr vermuten und zwar in jedem Bereich.
Doch so ist Madonna, so zeichnet sie sich aus. Die Frau hat schließlich eine Welttournee zu verkaufen. 2012 kehrt sie zurück in die Arenen dieser Welt und sie will ganz, ganz weit vorne mitspielen. Dass sie 53 Jahre alt ist, interessiert nicht, dass sie seit unglaublich vielen Jahren zum Pop Business gehört, ist nebensächlich. Sie präsentiert sich als ewiger Jungbrunnen mit neuen Texten, neuen Liedern, neuem Style. Und nun hat das Alter doch seine Vorzüge, denn an das Material Girl oder an die Luststöhner von Erotica kann sich heute kein Teenager erinnern, da die Videos lange vor der Geburt der meisten jungen Fans von heute gedreht wurden und schon lange nicht mehr gespielt werden. Wie einfach, ein Video nach so langer Zeit mit einem halbwegs gleichen Sound und halbwegs gleicher Szenerie neu aufzulegen!
Das ist und bleibt Madonna: ein Chamäleon, eine unglaubliche Künstlerin, die alle immer wieder in Staune versetzt. Die World Tour 2012 wird ein Spektakel, wird groß, laut und bombastisch. Madonna wird jeden Cent Wert sein, den diese teuren Karten kosten!